Smartbroker+ ist die runderneuerte Version des ursprünglichen Smartbrokers, betrieben von der Smartbroker AG mit Sitz in Berlin. Depot und Verrechnungskonto liegen bei der Baader Bank. Der Anbieter positioniert sich bewusst zwischen Neobroker und klassischer Direktbank: Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen, Derivate, Edelmetalle und echte Kryptowährungen laufen über einen einzigen Zugang, verteilt auf rund 30 deutsche und internationale Handelsplätze.
Das Krypto-Angebot kam vergleichsweise spät, ist dafür aber sauber in die bestehende Depotstruktur integriert. Bemerkenswert ist vor allem eine Zahl: Der Krypto-Sparplan startet bei einem Cent Mindestrate. Das ist der niedrigste Wert im gesamten Vergleich.
Was kostet der Kryptohandel bei Smartbroker+?
Smartbroker+ berechnet für Kryptowährungen einen Spread von 0,90 Prozent, zuzüglich eines möglichen Auf- oder Abschlags des Handelsplatzes. Eine separate Ordergebühr fällt nicht an. Bei Orders unter 500 Euro kommt ein Mindermengenzuschlag von 1 Euro hinzu. Für eine 1.000-Euro-Bitcoin-Order ergeben sich damit rund 9 Euro Gesamtkosten. Depotführung und Verrechnungskonto sind kostenlos.
Das Modell ist transparent, aber nicht billig. 0,90 Prozent liegen im Mittelfeld — spürbar über justTRADE mit rund 0,30 Prozent, deutlich unter Bitpanda Standard mit rund 2,8 Prozent. Der Mindermengenzuschlag verzerrt das Bild bei kleinen Beträgen erheblich: Auf eine 50-Euro-Order gerechnet zahlen Sie 1 Euro Zuschlag plus 0,45 Euro Spread, also fast 3 Prozent.
| Position | Kosten |
|---|---|
| Depotführung | 0,00 € |
| Krypto-Spread | 0,90 % + Handelsplatzaufschlag |
| Mindermengenzuschlag unter 500 € | 1,00 € |
| Kosten je 1.000 € Order | ≈ 9,00 € |
| Handelbare Kryptowährungen | 41 |
| Krypto-Sparplan | ab 0,01 € |
| Wertpapierorder gettex ab 500 € | 0,00 € |
| Wertpapierorder deutsche Börsen | 4,00 € Flat |
| Wertpapierorder international | 9,00 € |
| Zinskonto | EZB-Satz minus 0,25 %, zuletzt ≈ 2,00 % p. a. |
Zum Zinskonto ein wichtiges Detail: Um die Verzinsung zu erhalten, sind mindestens drei Wertpapiertransaktionen pro Quartal erforderlich. Wer sein Depot passiv hält, bekommt keine Zinsen. Das ist keine versteckte Gebühr, aber eine Bedingung, die im Kleingedruckten leicht übersehen wird.
Welche Kryptowährungen bietet Smartbroker+?
Bei Smartbroker+ sind 41 echte Kryptowährungen handelbar — mehr als bei flatex mit 25, weniger als bei Traders Place und finanzen.net ZERO mit je 59 oder justTRADE mit über 65. Abgedeckt sind die Coins mit relevanter Marktkapitalisierung, ergänzt um ein breites Angebot an Krypto-ETPs, die ebenfalls sparplanfähig sind.
41 Coins reichen für ein diversifiziertes Kernportfolio, nicht aber für gezielte Wetten auf Nischenprojekte. Wenn Sie regelmäßig neue Listings handeln wollen, sind Sie bei Bitpanda oder eToro besser aufgehoben. Der eigentliche Reiz von Smartbroker+ liegt ohnehin woanders.
Wie funktioniert der Krypto-Sparplan bei Smartbroker+?
Der Krypto-Sparplan bei Smartbroker+ ist ab 0,01 Euro Sparrate möglich — das ist die niedrigste Einstiegshürde im gesamten Vergleich. Bespart werden können sowohl echte Kryptowährungen als auch Krypto-ETPs. In der Praxis relevant wird die Kostenseite: Bei 100 Euro Monatsrate fallen durch Spread und Mindermengenzuschlag rund 1,90 Euro je Ausführung an, also etwa 22,80 Euro im Jahr.
Hier zeigt sich ein Widerspruch im Angebot. Die Ein-Cent-Mindestrate suggeriert maximale Zugänglichkeit für Kleinanleger — genau diese Gruppe zahlt aber wegen des Mindermengenzuschlags relativ am meisten. Bei 25 Euro Sparrate machen 1 Euro Zuschlag plus Spread bereits über 4 Prozent aus. Rechnerisch lohnt sich der Smartbroker+-Sparplan erst ab Raten von rund 200 Euro, ab denen der Fixkostenanteil vernachlässigbar wird.
Zum Vergleich: justTRADE berechnet für denselben 100-Euro-Sparplan rund 3,60 Euro im Jahr, Bitpanda rund 17,88 Euro. Die vollständige Gegenüberstellung finden Sie im Krypto-Sparplan-Vergleich.
Wie sicher ist Smartbroker+?
Depot und Verrechnungskonto werden von der Baader Bank geführt, die Kryptoverwahrung übernimmt die BaFin-lizenzierte Tangany GmbH. Euro-Guthaben sind über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro geschützt, Kryptowerte liegen getrennt vom Firmenvermögen und fallen im Insolvenzfall nicht in die Insolvenzmasse. Die Smartbroker AG untersteht der Aufsicht der BaFin.
Die Konstruktion entspricht dem deutschen Marktstandard und ist regulatorisch unauffällig. Ein Depotübertrag zu Smartbroker+ dauert in der Praxis meist wenige Wochen, abhängig von der abgebenden Bank und der Zahl der Positionen.
Zum PFOF-Verbot, das seit dem 1. Juli 2026 EU-weit gilt, hat sich Smartbroker+ vergleichsweise klar geäußert: Nach Angaben des Vorstands spielte Payment for Order Flow im eigenen Haus strukturell eine geringere Rolle als bei klassischen Neobrokern; der Wegfall werde durch Kostenoptimierungen weitgehend ausgeglichen, Konditionsänderungen für Kunden seien nicht geplant. Das ist eine der belastbarsten Aussagen im gesamten Anbieterfeld.
Kann ich Coins von Smartbroker+ auf eine Wallet übertragen?
Nein. Wie bei allen Tangany-basierten Depots ist ein externer Wallet-Transfer nicht vorgesehen. Sie können Kryptowährungen weder senden noch empfangen; die Bestände bleiben bis zum Verkauf im Verwahrsystem. Wenn Selbstverwahrung für Sie relevant ist, kommen nur Bitpanda und eToro oder eine klassische Börse in Frage.
Führt Smartbroker+ die Steuer auf Krypto-Gewinne ab?
Nein. Für Aktien, ETFs und andere Wertpapiere führt Smartbroker+ die Abgeltungsteuer automatisch ab. Für echte Kryptowährungen geschieht das nicht — hier gilt § 23 EStG, und Sie sind selbst verpflichtet, steuerpflichtige Veräußerungsgewinne in der Anlage SO anzugeben.
Der Vorteil dieser Regelung überwiegt allerdings deutlich: Nach zwölf Monaten Haltedauer sind Gewinne aus echten Coins vollständig steuerfrei, während ETP-Gewinne dauerhaft der Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus Soli unterliegen. Wer bei Smartbroker+ sowohl echte Coins als auch Krypto-ETPs bespart, sollte diesen Unterschied kennen — Details unter Krypto-ETP oder echte Coins.
Lohnt sich Smartbroker+ für Ihre Sparrate?
Ab rund 200 Euro Monatsrate wird der Mindermengenzuschlag unerheblich. Darunter gibt es günstigere Anbieter — der Rechner zeigt, welche.
Für wen lohnt sich Smartbroker+?
Dafür spricht
- Echte Kryptowährungen, Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen und Edelmetalle in einem Depot
- Krypto-Sparplan ab 0,01 € Mindestrate
- Rund 30 deutsche und internationale Handelsplätze
- Kostenlose Depotführung, keine Inaktivitätsgebühr
- Baader Bank als Depotbank, Tangany als BaFin-Verwahrer
- Klare Kommunikation zum PFOF-Verbot: keine Konditionsänderung
- Zinskonto mit variabler Verzinsung nahe EZB-Satz
- Wertpapierhandel über gettex ab 500 € kostenlos
Dagegen spricht
- Mindermengenzuschlag von 1 € unter 500 € Ordervolumen
- 0,90 % Spread liegt über dem Marktbesten
- Nur 41 handelbare Kryptowährungen
- Keine Wallet-Auszahlung möglich
- Kein Staking-Angebot
- Zinsen nur bei mindestens drei Trades pro Quartal
- Keine automatische Steuerabführung bei Kryptowerten
Smartbroker+ passt, wenn Sie ein echtes Allround-Depot suchen, in dem Krypto neben Anleihen, Fonds und internationalen Aktien eine Rolle spielt, und wenn Ihre Ordergrößen regelmäßig über 500 Euro liegen.
Smartbroker+ passt nicht, wenn Sie ausschließlich Krypto handeln, in kleinen Raten sparen oder Wert auf Staking und Wallet-Transfers legen.
Fazit zum Smartbroker+ Krypto-Angebot
Smartbroker+ ist einer der vielseitigsten Broker im deutschen Markt und beim Kryptohandel regulatorisch sauber aufgestellt. Die 0,90 Prozent Spread sind vertretbar, der Mindermengenzuschlag für Kleinsparer dagegen unglücklich — gerade weil die Ein-Cent-Mindestrate genau diese Zielgruppe anspricht.
Für Anleger mit größeren Ordervolumina und breitem Anlageuniversum ist Smartbroker+ eine überzeugende Wahl. Wer Krypto zum Schwerpunkt macht, findet bei justTRADE das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Die vollständige Einordnung liefert unser Krypto-Broker-Vergleich.
Wie wirkt sich der Mindermengenzuschlag auf Ihre Sparrate aus?
Smartbroker+ bewirbt eine Mindestsparrate von einem Cent — und verlangt zugleich unter 500 Euro Ordervolumen einen Euro Zuschlag. Diese Kombination ist der wichtigste Punkt, den Sie vor der Entscheidung durchrechnen sollten.
| Monatsrate | Zuschlag | Spread 0,90 % | Kosten je Ausführung | Quote |
|---|---|---|---|---|
| 25 € | 1,00 € | 0,23 € | 1,23 € | 4,90 % |
| 50 € | 1,00 € | 0,45 € | 1,45 € | 2,90 % |
| 100 € | 1,00 € | 0,90 € | 1,90 € | 1,90 % |
| 250 € | 1,00 € | 2,25 € | 3,25 € | 1,30 % |
| 500 € | 0,00 € | 4,50 € | 4,50 € | 0,90 % |
| 1.000 € | 0,00 € | 9,00 € | 9,00 € | 0,90 % |
Die Konsequenz ist eindeutig: Bei 25 Euro Sparrate zahlen Sie fast 5 Prozent Kosten pro Ausführung. Bei justTRADE wären es 0,30 Prozent — ein Faktor von mehr als 16. Erst ab etwa 250 Euro Monatsrate wird das Smartbroker+-Modell konkurrenzfähig, ab 500 Euro entfällt der Zuschlag vollständig.
Praktischer Ausweg: Wer bei Smartbroker+ bleiben möchte, kann die Sparfrequenz reduzieren. Statt 100 Euro monatlich lieber 300 Euro quartalsweise — dann fällt der Fixzuschlag viermal statt zwölfmal im Jahr an, was rund 8 Euro spart. Der Nachteil: weniger Glättung des Einstandskurses.
Was leistet Smartbroker+ im Wertpapierbereich?
Hier liegt die eigentliche Stärke. Smartbroker+ ist einer der wenigen Anbieter im deutschen Markt, der Neobroker-Preise mit dem Angebotsumfang einer Direktbank verbindet:
- Rund 30 Handelsplätze, deutsch und international
- gettex ab 500 Euro kostenlos, darunter mit Mindermengenzuschlag
- Deutsche Börsen zum 4-Euro-Flatpreis
- Internationale Börsen für 9 Euro
- Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen, Zertifikate, Optionsscheine und Edelmetalle
- Zinskonto mit EZB-Satz minus 0,25 Prozentpunkte, zuletzt rund 2,00 Prozent
Insbesondere das Anleihen- und Fondsangebot hebt Smartbroker+ von reinen App-Brokern ab. Wer ein Depot sucht, in dem Krypto neben Bundesanleihen, aktiven Fonds und internationalen Aktien Platz hat, findet im deutschen Markt kaum eine bessere Adresse.
Bedingung fürs Zinskonto beachten
Die Verzinsung des Guthabens setzt mindestens drei Wertpapiertransaktionen pro Quartal voraus. Wer sein Depot passiv hält, erhält keine Zinsen. Bei 10.000 Euro Cash-Bestand entgehen Ihnen dadurch rund 200 Euro im Jahr — prüfen Sie also, ob Ihr Handelsverhalten zur Bedingung passt.
Wie ist Smartbroker+ aus dem Smartbroker hervorgegangen?
Der ursprüngliche Smartbroker startete 2019 und arbeitete mit der DAB BNP Paribas als Depotbank. Mit dem Wechsel zur Baader Bank und einer vollständig neu entwickelten technischen Plattform entstand Smartbroker+. Für Bestandskunden bedeutete das eine Migration, für Neukunden eine modernere App und die Möglichkeit, Kryptowährungen im selben Depot zu handeln.
Die Umstellung verlief nicht reibungslos — in der Migrationsphase gab es dokumentierte Beschwerden über Verzögerungen und Darstellungsfehler. Diese Phase ist inzwischen abgeschlossen; die Bewertungen der aktuellen Plattform fallen deutlich besser aus.
Wie hat sich Smartbroker+ zum PFOF-Verbot geäußert?
Smartbroker+ zählt zu den Anbietern mit der klarsten Kommunikation. Nach Unternehmensangaben spielte Payment for Order Flow im eigenen Haus strukturell eine geringere Rolle als bei klassischen Neobrokern; der Wegfall werde durch Kostenoptimierungen weitgehend ausgeglichen. Konditionsänderungen für Kunden sind nicht angekündigt. Damit hebt sich Smartbroker+ von Anbietern ab, die zum Thema bislang keine belastbare Aussage getroffen haben.
Smartbroker+ oder justTRADE für Krypto?
| Kriterium | Smartbroker+ | justTRADE |
|---|---|---|
| Kosten je 1.000 € Order | ≈ 9,00 € | ≈ 3,00 € |
| Kosten bei 100 € Sparrate | ≈ 1,90 € | ≈ 0,30 € |
| Mindestsparrate | 0,01 € | 25,00 € |
| Mindermengenzuschlag | 1 € unter 500 € | keiner |
| Coins | 41 | 65+ |
| Staking | nein | ja |
| Handelsplätze Wertpapiere | rund 30 | 3 |
| Guthabenverzinsung | ja, mit Bedingung | nein |
| Anleihen und Fonds | breites Angebot | eingeschränkt |
Fazit des Direktvergleichs: Für den reinen Kryptohandel ist justTRADE klar überlegen. Smartbroker+ gewinnt, sobald Krypto nur ein Baustein in einem breiten Wertpapierdepot ist — dann wiegt der Zugang zu 30 Handelsplätzen, Anleihen und Fonds den Kostennachteil auf.
Sparrate und Ordergröße durchrechnen
Der Mindermengenzuschlag entscheidet bei Smartbroker+ über die Wirtschaftlichkeit. Prüfen Sie Ihre realen Beträge im Vergleichsrechner.
Häufige Fragen
Was kostet der Kryptohandel bei Smartbroker+?
Es fällt ein Spread von 0,90 Prozent zuzüglich eines möglichen Handelsplatzaufschlags an. Eine separate Ordergebühr gibt es nicht. Bei Orders unter 500 Euro kommt ein Mindermengenzuschlag von 1 Euro hinzu. Für eine 1.000-Euro-Order ergeben sich rund 9 Euro Gesamtkosten.
Wie viele Kryptowährungen bietet Smartbroker+?
Aktuell 41 echte Kryptowährungen, ergänzt um ein breites Angebot an Krypto-ETPs. Alle Coins sind rund um die Uhr handelbar.
Ab welcher Rate ist der Krypto-Sparplan bei Smartbroker+ möglich?
Ab 0,01 Euro — das ist die niedrigste Mindestrate im gesamten Vergleich. Wirtschaftlich sinnvoll wird der Sparplan wegen des Mindermengenzuschlags von 1 Euro allerdings erst ab Raten von rund 200 Euro.
Kann ich bei Smartbroker+ echte Bitcoin kaufen?
Ja. Smartbroker+ bietet echte Kryptowährungen an, die über die BaFin-lizenzierte Tangany GmbH verwahrt werden. Dadurch greift die einjährige Haltefrist nach § 23 EStG. Alternativ stehen Krypto-ETPs zur Verfügung, für die die Abgeltungsteuer gilt.
Führt Smartbroker+ die Steuer auf Krypto-Gewinne ab?
Nein. Bei echten Kryptowährungen erfolgt keine automatische Steuerabführung. Sie müssen steuerpflichtige Gewinne selbst in der Anlage SO angeben. Bei Wertpapieren und Krypto-ETPs führt Smartbroker+ die Abgeltungsteuer dagegen automatisch ab.
Bekomme ich bei Smartbroker+ Zinsen auf mein Guthaben?
Ja, über das Zinskonto mit einem Satz von 0,25 Prozentpunkten unter dem EZB-Zinssatz, zuletzt rund 2,00 Prozent pro Jahr. Voraussetzung sind mindestens drei Wertpapiertransaktionen pro Quartal.
Ändert das PFOF-Verbot die Konditionen bei Smartbroker+?
Nach Angaben des Unternehmens nicht. Payment for Order Flow spielte bei Smartbroker+ strukturell eine geringere Rolle als bei klassischen Neobrokern; der Wegfall werde durch Kostenoptimierungen ausgeglichen. Konditionsänderungen für Kunden sind nicht angekündigt.
Kann ich Coins von Smartbroker+ auf eine Hardware-Wallet übertragen?
Nein. Ein Senden oder Empfangen von Kryptowährungen ist nicht möglich. Die Bestände bleiben bei Tangany verwahrt, bis Sie verkaufen.
Ab welcher Sparrate lohnt sich Smartbroker+?
Rechnerisch ab etwa 250 Euro Monatsrate, ab 500 Euro entfällt der Mindermengenzuschlag ganz. Bei 25 Euro Rate liegt die Kostenquote bei fast 5 Prozent, bei 100 Euro bei 1,90 Prozent und bei 500 Euro bei 0,90 Prozent.
Kann ich den Mindermengenzuschlag umgehen?
Indem Sie seltener, dafür größer sparen. Statt 100 Euro monatlich etwa 300 Euro quartalsweise — dann fällt der Fixzuschlag viermal statt zwölfmal an, was rund 8 Euro im Jahr spart. Der Nachteil ist eine geringere Glättung des Einstandskurses.
Welche Bedingung gilt für das Zinskonto?
Mindestens drei Wertpapiertransaktionen pro Quartal. Wer passiv hält, erhält keine Zinsen. Bei 10.000 Euro Cash-Bestand entgehen dadurch rund 200 Euro pro Jahr.
Was ist der Unterschied zwischen Smartbroker und Smartbroker+?
Smartbroker+ ist die Nachfolgeplattform mit der Baader Bank als Depotbank statt der DAB BNP Paribas und vollständig neu entwickelter Technik. Erst mit dem Wechsel wurde der Handel echter Kryptowährungen im selben Depot möglich.
Ist Smartbroker+ vom PFOF-Verbot betroffen?
Nach Unternehmensangaben nur geringfügig, weil Payment for Order Flow strukturell eine kleinere Rolle spielte als bei klassischen Neobrokern. Konditionsänderungen für Kunden sind nicht angekündigt.