Vergleich · 8 Krypto-Broker · Stand August 2026

Krypto-Broker-Vergleich 2026: Die besten Anbieter im Test

Acht Krypto-Broker für Deutschland im direkten Vergleich: Was sie kosten, welche Coins sie bieten, wer verwahrt und wo die Fallstricke liegen. Stand: August 2026.

Jetzt Krypto-Depots vergleichen

Konditionen auf einen Blick

Verglichene Broker
8
Günstigster
justTRADE
Kosten je 1.000 €
3,00 – 27,90 €
Mit echten Coins
7 von 8
Mit Sparplan
5 von 8
Coin-Spanne
25 – 650
Depotführung
8 × kostenlos
CASP-lizenziert
8 von 8

Basis: Preis- und Leistungsverzeichnisse der Anbieter, Modellrechnung 1.000-€-Bitcoin-Order. Stand 2. August 2026.

Krypto-Broker live vergleichen

Gebühren, Spreads, Coin-Auswahl und Neukundenaktionen aller Anbieter tagesaktuell gegenübergestellt.

Redaktion: KryptodepotsAktualisiert: 2. August 2026Lesezeit: 13 Min.Anzeige / Affiliate-Links

Ein Krypto-Broker ist ein Finanzdienstleister, über den Sie Kryptowährungen zu einem festen, vom Anbieter gestellten Kurs kaufen und verkaufen. Anders als an einer Kryptobörse handeln Sie nicht gegen andere Nutzer über ein offenes Orderbuch, sondern direkt gegen den Broker oder einen angebundenen Market Maker. Das macht den Kauf einfacher — und macht den Vergleich der Anbieter umso wichtiger, weil der Preis nicht am Markt entsteht, sondern gestellt wird.

In Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren ein spezieller Typ durchgesetzt: der Broker mit integriertem Krypto-Depot. Sie handeln Bitcoin im selben Zugang wie Aktien und ETFs, zahlen per SEPA-Überweisung ein und brauchen keine eigene Wallet. Genau diese acht Anbieter vergleichen wir hier.

Welcher Krypto-Broker ist 2026 der beste?

Kurzantwort

Für die meisten Anleger in Deutschland ist justTRADE der beste Krypto-Broker — wegen der mit Abstand niedrigsten Gesamtkosten von rund 0,30 Prozent, kombiniert mit über 65 echten Coins, gebührenfreiem Sparplan ab 25 Euro und Staking. Wer in Tranchen ab 500 Euro investiert, fährt mit Traders Place oder finanzen.net ZERO gleichauf oder besser, weil dort die Ordergebühr komplett entfällt. Für maximale Coin-Auswahl führt kein Weg an Bitpanda vorbei.

Krypto-Broker-Vergleich Deutschland · Stand August 2026
AnbieterKosten je 1.000 € OrderCoinsProduktartVerwahrungKrypto-Sparplan
justTRADE≈ 3,00 €65+echte CoinsTangany (BaFin)ab 25 €
flatex≈ 6,00 €25echte CoinsTangany (BaFin)nein
Smartbroker+≈ 9,00 €41echte CoinsTangany (BaFin)ab 0,01 €
Scalable Capital≈ 9,90 €30+ ETPnur ETPBaader Bank (ETP)ab 1 €
Traders Place≈ 10,00 €59echte CoinsTangany (BaFin)nur ETP
finanzen.net ZERO≈ 10,00 €59echte CoinsTangany (BaFin)nein
eToro≈ 10,00 €150+echte CoinsTangany / eToro (MiCA)ab 25 $
Bitpanda≈ 27,90 €650+echte Coinseigene BaFin-Lizenzab 1 €

Krypto-Broker oder Kryptobörse — was passt zu Ihnen?

Der Unterschied ist grundlegend und wird in vielen Vergleichen verwischt. Ein Broker stellt Ihnen einen Preis und verdient an der Spanne zwischen An- und Verkaufskurs. Eine Börse führt Käufer und Verkäufer über ein Orderbuch zusammen und verdient an einer prozentualen Handelsgebühr, die meist niedriger ausfällt.

Broker gegen Börse — die entscheidenden Unterschiede
KriteriumKrypto-Broker (Depot)Kryptobörse
PreisbildungAnbieter stellt den Kursoffenes Orderbuch
Typische Kosten0,3 – 2,8 % inkl. Spread0,1 – 0,5 % Handelsgebühr
EinzahlungSEPA in EuroSEPA, teils nur Krypto
Coin-Auswahl25 – 650oft 300 – 700
Wallet-Auszahlungmeist nicht möglichStandard
Steuerdokumentedeutsche Jahresreportshäufig nur CSV-Export
Bedienungeinfach, wenige Klickserklärungsbedürftig
RegulierungBaFin, deutsches RechtMiCA, teils Ausland

Faustregel: Wenn Sie ein bis zwei Mal im Monat kaufen und langfristig halten, ist der Broker die bessere Wahl — der Kostenvorteil einer Börse wiegt den Mehraufwand nicht auf. Wenn Sie aktiv traden, viele Altcoins handeln oder selbst verwahren wollen, ist eine Börse überlegen. Die Anbieter dazu finden Sie im Kryptobörsen-Vergleich.

Nach welchen Kriterien sollten Sie einen Krypto-Broker auswählen?

Gesamtkosten statt Werbeversprechen

Die Angabe „0 Euro Ordergebühr“ sagt nichts über die tatsächlichen Kosten aus. Entscheidend ist die Summe aus Ordergebühr, Spread und etwaigem Mindermengenzuschlag, bezogen auf Ihre reale Ordergröße. Bei 100 Euro Ordervolumen ist ein Euro Zuschlag teurer als 0,9 Prozent Spread.

Echte Coins statt Derivat

Nur wer echte Kryptowährungen erwirbt, profitiert von der einjährigen Haltefrist nach § 23 EStG. Sieben der acht Anbieter erfüllen dieses Kriterium, Scalable Capital nicht.

Sparplanfähigkeit

Ein automatisierter Sparplan nimmt Ihnen die Timing-Entscheidung ab — im aktuellen Marktumfeld mit einem Fear-and-Greed-Index von 28 ein nicht zu unterschätzender psychologischer Vorteil.

Verwahrung und Regulierung

Prüfen Sie, wer die Coins hält. Ein BaFin-lizenzierter Kryptoverwahrer mit getrennter Vermögensführung ist der stärkste verfügbare Schutz. Bei den meisten deutschen Anbietern ist das die Tangany GmbH aus München.

Coin-Auswahl

25 Coins decken den Kernmarkt ab, 65 sind komfortabel, 650 sind ein Alleinstellungsmerkmal. Entscheiden Sie ehrlich, welche Assets Sie tatsächlich kaufen werden — nicht, welche Sie theoretisch kaufen könnten.

Steuerreporting

Ein sauberer Jahresreport mit Anschaffungsdaten spart bei der Steuererklärung Stunden. Prüfen Sie vor der Eröffnung, ob ein FIFO-tauglicher Export bereitsteht.

Was kostet eine Krypto-Order über 1.000 Euro?

Gesamtkosten aus Ordergebühr und Spread, Modellrechnung Bitcoin-Kauf · Stand August 2026
justTRADE≈ 3,00 €
flatex≈ 6,00 €
Smartbroker+≈ 9,00 €
Scalable Capital≈ 9,90 €
Traders Place≈ 10,00 €
finanzen.net ZERO≈ 10,00 €
eToro≈ 10,00 €
Bitpanda≈ 27,90 €

Konditionen mit Ihrer Ordergröße durchrechnen

Der Vergleichsrechner ermittelt für Ihren Anlagebetrag den günstigsten Anbieter — inklusive laufender Neukundenaktionen.

Zum Vergleichsrechner

Was hat sich 2026 für Krypto-Broker geändert?

MiCA: Marktbereinigung seit dem 1. Juli 2026

Seit diesem Stichtag ist die EU-weite Übergangsfrist der MiCA-Verordnung abgelaufen. Von über 1.200 Anbietern haben nur rund 210 eine vollständige CASP-Lizenz erhalten. Deutschland führt die Statistik mit 56 Lizenzen an, weil die nationale Frist über das Kryptomärkteaufsichtsgesetz bereits zum 31. Dezember 2025 endete. Binance zog seinen Antrag am 24. Juni 2026 zurück und stellte das Vollangebot für EU-Kunden ein.

Für Sie heißt das: Der deutsche Markt ist regulatorisch so sauber wie nie. Alle acht hier verglichenen Anbieter sind lizenziert. Einzelheiten unter MiCA-Regulierung 2026.

PFOF-Verbot: Kosten verlagern sich

Seit dem 1. Juli 2026 dürfen Broker keine Rückvergütungen von Market Makern mehr annehmen. Scalable Capital hat mit der Börse EIX vorgesorgt, Trade Republic betreibt ein eigenes Handelssystem, Smartbroker+ meldet keine Konditionsänderung. Bei justTRADE und finanzen.net ZERO fehlt eine detaillierte Ansage. Erwarten Sie keinen Preisschock, aber beobachten Sie den in der Ordermaske ausgewiesenen Spread.

Marktlage: Kosten wiegen schwerer

Bitcoin notiert Ende Juli 2026 bei rund 63.900 US-Dollar und damit fast 50 Prozent unter dem Allzeithoch vom Oktober 2025. Die Fed hielt am 29. Juli den Leitzins bei 3,50 bis 3,75 Prozent — bei einem ungewöhnlich knappen Votum von 9 zu 3. In einem Markt ohne klaren Trend entscheidet die Kostenquote deutlich sichtbarer über das Ergebnis als in einer Rallye.

Welche Krypto-Broker gibt es in Deutschland noch?

Neben den acht Anbietern in unserem Vergleichsrechner existieren weitere Broker mit Krypto-Angebot, die für bestimmte Profile interessant sein können:

  • Trade Republic — über 50 Kryptowerte, Sparpläne ab 1 Euro, Vollbanklizenz und Verzinsung des Guthabens. Der Krypto-Spread liegt allerdings bei rund 1 bis 2 Prozent und damit höher als bei den günstigsten Anbietern.
  • Bison — die App der Gruppe Börse Stuttgart, über 60 Coins, deutscher Anbieter mit BaFin-Lizenz und Wallet-Funktion.
  • Interactive Brokers — sehr niedrige Gebühren, MiCA-reguliert, aber deutlich komplexer und eher für erfahrene Anleger geeignet.
  • Kraken und Bitvavo — klassische Börsen mit MiCAR-Lizenz, Handelsgebühren ab 0,15 Prozent, volle Wallet-Kontrolle.

Wie eröffne ich ein Depot beim gewählten Broker?

Der Ablauf ist bei allen Anbietern ähnlich: Online-Antrag mit Personalien und Steueridentifikationsnummer, Legitimation per VideoIdent oder eID, separate Freischaltung des Kryptohandels, SEPA-Einzahlung, erste Order. Die vollständige Anleitung mit allen typischen Stolpersteinen finden Sie unter Krypto-Depot eröffnen.

Häufige Fehler beim Broker-Vergleich

  1. Nur auf die Ordergebühr schauen. Der Spread ist bei „kostenlosen“ Anbietern der eigentliche Preis und kann ein Vielfaches der Gebühr ausmachen.
  2. ETP mit echten Coins verwechseln. Der steuerliche Unterschied beträgt bei 20.000 Euro Gewinn rund 5.275 Euro.
  3. Mindermengenzuschläge übersehen. Ein Euro auf 50 Euro Ordervolumen entspricht 2 Prozent — mehr als der teuerste Spread im Vergleich.
  4. Coin-Auswahl überbewerten. Wer nur Bitcoin und Ethereum kauft, zahlt für 650 Coins einen Aufpreis, den er nie nutzt.
  5. Wallet-Frage zu spät stellen. Wenn Selbstverwahrung wichtig ist, scheiden sechs von acht Anbietern von vornherein aus.
  6. Testberichte ohne Datum lesen. Viele Angaben im Netz sind mehrere Jahre alt — justTRADE etwa hat sein 500-Euro-Modell bereits im Juni 2023 abgeschafft.
Testsieger Kosten

justTRADE

Krypto-Pionier unter den Neobrokern: 0,125 % Provision plus engem Spread, Sparplan und Staking.

Kosten je 1.000 € Order: ≈ 3,00 €
Handelbare Coins: 65+
Verwahrung: Tangany (BaFin)
Sparplan: ab 25 €

Konditionen prüfen
Stärkste Auszeichnungen

finanzen.net ZERO

Mehrfacher Kostensieger der Stiftung Warentest, 0 € Ordergebühr ab 500 € Volumen.

Kosten je 1.000 € Order: ≈ 10,00 €
Handelbare Coins: 59
Verwahrung: Tangany (BaFin)
Sparplan: nein

Konditionen prüfen
Größte Auswahl

Bitpanda

Größte Coin-Auswahl im Vergleich, MiCAR-lizenziert — dafür die höchsten Gesamtkosten.

Kosten je 1.000 € Order: ≈ 27,90 €
Handelbare Coins: 650+
Verwahrung: eigene BaFin-Lizenz
Sparplan: ab 1 €

Konditionen prüfen

Wie hat sich der deutsche Krypto-Brokermarkt entwickelt?

Noch 2019 war der Kauf von Bitcoin für deutsche Privatanleger ein Umweg: Anmeldung bei einer internationalen Börse, Verifikation in englischer Sprache, Einzahlung über Umwege, Verwahrung in Eigenregie. Wer sein Depot bei einer Bank führte, konnte dort keine Kryptowährungen handeln.

Den Bruch brachte justTRADE, das 2019 als erster deutscher Neobroker echte Kryptowährungen direkt ins Wertpapierdepot integrierte. Die etablierten Anbieter zogen nach: flatex, Smartbroker+, finanzen.net ZERO und Traders Place bauten eigene Krypto-Module, überwiegend auf Basis derselben Verwahrinfrastruktur der Tangany GmbH. Scalable Capital ging den ETP-Weg, Trade Republic startete 2022 mit einem Spread-Modell.

Das Ergebnis ist ein Markt, der 2026 grundlegend anders aussieht als vor fünf Jahren: reguliert, in Euro, mit deutschen Steuerdokumenten — und mit einem Preiswettbewerb, der die Kosten für Anleger deutlich gedrückt hat. Was geblieben ist, sind die enormen Unterschiede zwischen den Anbietern.

Wie lesen Sie ein Preisverzeichnis richtig?

Die entscheidenden Informationen stehen selten auf der Werbeseite. Diese sechs Punkte sollten Sie im Preis- und Leistungsverzeichnis gezielt suchen:

  1. Wie wird der Spread beschrieben? „Marktüblicher Spread“ ohne Zahl ist ein Warnsignal. Seriöse Anbieter nennen Höchstwerte oder Mindestspannen.
  2. Gibt es Schwellenwerte? Formulierungen wie „ab 500 Euro Ordervolumen“ bedeuten immer, dass darunter etwas anderes gilt.
  3. Was kostet der Verkauf? Manche Modelle berechnen nur beim Kauf, andere bei beiden Transaktionen.
  4. Gibt es Verwahrentgelte? Bei den acht Anbietern in diesem Vergleich nicht — bei anderen Anbietern durchaus.
  5. Welche Ordertypen sind verfügbar? Nur Market-Orders bedeutet: Sie können keine Kurslimits setzen.
  6. Wie sind Sparpläne kalkuliert? Häufig gelten dort andere Sätze als beim Einzelkauf — bei Bitpanda etwa ausdrücklich der teurere Standardtarif.

Welche Rolle spielt die Ausführungsqualität?

Kurzantwort

Bei Kryptowährungen entsteht der Preis nicht an einer Börse, sondern beim Anbieter oder einem angebundenen Market Maker. Zwei Broker können daher zur selben Sekunde unterschiedliche Kurse stellen — die Differenz ist Teil Ihrer realen Kosten und taucht in keinem Gebührenverzeichnis auf. Wer wirklich vergleichen will, öffnet die Ordermasken zweier Anbieter parallel und schaut sich den Kaufkurs für dieselbe Menge derselben Kryptowährung an.

Praktische Faustregeln für die Ausführung:

  • Handelsstarke Zeiten nutzen. Zwischen 14:30 und 17:30 Uhr sind Spreads bei praktisch allen Anbietern am engsten.
  • Nach Nachrichten warten. Unmittelbar nach Zinsentscheiden oder Marktschocks weiten sich die Spannen sprunghaft.
  • Große Orders splitten. Bei fünfstelligen Beträgen kann die Aufteilung auf mehrere Tranchen den Durchschnittskurs verbessern.
  • Wochenenden meiden. Der Kryptomarkt läuft zwar durchgehend, die Liquidität der Market Maker aber nicht.

Wie wichtig ist die Zahl der Handelsplätze?

Für Kryptowährungen gar nicht — es gibt bei allen acht Anbietern genau einen Ausführungsweg. Für den Wertpapierteil des Depots dagegen erheblich, und da die meisten Anleger ihr Krypto-Investment neben Aktien und ETFs halten, gehört der Punkt in die Entscheidung.

Handelsplätze im Wertpapierbereich · Stand August 2026
AnbieterHandelsplätzeBedeutung für Sie
Traders Placerund 40Direkthandel an NYSE, Nasdaq, London, Tokio
Smartbroker+rund 30deutsche und internationale Börsen
flatexalle deutschen + internationalVollsortiment inklusive Anleihen
Scalable CapitalGettex, Xetra, EIXeigene Börse als Besonderheit
justTRADE3LS Exchange, Quotrix, Tradegate
finanzen.net ZERO1nur gettex

Wie erkennen Sie unseriöse Anbieter?

Alle acht Anbieter in diesem Vergleich sind lizenziert. Außerhalb dieses Kreises bewegen sich jedoch zahlreiche Angebote, die gezielt deutsche Anleger ansprechen. Die verlässlichsten Warnsignale:

  • Unaufgeforderte Kontaktaufnahme per Telefon, Messenger oder Social Media
  • Garantierte Renditen — bei einer Anlageklasse mit 50-Prozent-Drawdowns schlicht unmöglich
  • Zeitdruck, etwa durch angeblich auslaufende Sonderkonditionen
  • Aufforderung zur Installation von Fernwartungssoftware
  • Fehlende oder unklare Angaben zur Aufsichtsbehörde
  • Auszahlungsprobleme, oft verbunden mit der Forderung, vorab „Steuern“ oder „Gebühren“ zu überweisen

Prüfen können Sie den Lizenzstatus im ESMA-CASP-Register sowie in den Verzeichnissen der BaFin. Ein deutsches Impressum ist kein Nachweis. Ausführlich unter Krypto-Sicherheit.

Lohnt sich ein Zweitdepot?

Für ein zweites Depot spricht

  • Günstiger Sparplan-Broker plus Plattform mit großer Coin-Auswahl kombinierbar
  • Trennung von Langfristbestand und aktivem Handel erleichtert die FIFO-Zuordnung
  • Depotführung ist bei allen acht Anbietern kostenlos
  • Ausfall eines Anbieters legt nicht das gesamte Investment lahm
  • Neukundenaktionen lassen sich mehrfach nutzen

Dagegen spricht

  • Mehr Zugänge bedeuten mehr Angriffsfläche für Phishing
  • Zwei Steuerreports statt einem
  • Unübersichtlichere Gesamtvermögensdarstellung
  • Zwei Legitimationsverfahren beim Start

In der Praxis überwiegen die Vorteile für die meisten Anleger deutlich — vor allem der steuerliche: Da FIFO walletbezogen gilt, verhindert die Trennung, dass ein kurzfristiger Trade Ihre bereits steuerfreien Altbestände verbraucht. Details unter Krypto-Steuern.

Zwei Anbieter kombinieren

Vergleichen Sie im Rechner, welche Kombination aus günstigem Sparplan-Broker und Plattform mit großer Auswahl zu Ihrer Strategie passt.

Zum Vergleichsrechner

Häufige Fragen

Was ist ein Krypto-Broker?

Ein Krypto-Broker ist ein Anbieter, über den Sie Kryptowährungen zu einem gestellten Kurs kaufen und verkaufen. Anders als an einer Börse handeln Sie nicht gegen andere Nutzer, sondern gegen den Broker oder einen angebundenen Market Maker. In Deutschland ist der Kryptohandel meist in ein reguläres Wertpapierdepot integriert.

Welcher Krypto-Broker ist der günstigste in Deutschland?

justTRADE mit rund 0,30 Prozent Gesamtkosten, also etwa 3 Euro je 1.000-Euro-Order. Ab 500 Euro Ordervolumen sind Traders Place und finanzen.net ZERO ordergebührenfrei und liegen dann bei rund 10 Euro, ausschließlich über den Spread.

Sind Krypto-Broker in Deutschland reguliert?

Ja. Seit dem 1. Juli 2026 benötigt jeder Krypto-Dienstleister in der EU eine CASP-Lizenz nach der MiCA-Verordnung. Deutschland hatte die nationale Frist bereits zum 31. Dezember 2025 vorgezogen und führt mit 56 erteilten Lizenzen die EU-Statistik an.

Was ist besser: Krypto-Broker oder Kryptobörse?

Für Einsteiger und Buy-and-Hold-Anleger der Broker: einfacher, in Euro, mit deutscher Steuerdokumentation. Für aktive Trader und alle, die viele Altcoins handeln oder selbst verwahren wollen, die Börse: engere Spreads, mehr Coins, volle Wallet-Kontrolle.

Wie viele Kryptowährungen sollte ein Broker anbieten?

Das hängt von Ihrer Strategie ab. Für ein Portfolio aus Bitcoin, Ethereum und zwei bis drei großen Altcoins reichen 25 Coins. Wer gezielt in kleinere Projekte investiert, braucht dreistellige Auswahl — Bitpanda bietet über 650, eToro über 150.

Was bedeutet das PFOF-Verbot für Krypto-Broker?

Seit dem 1. Juli 2026 dürfen Broker keine Rückvergütungen von Market Makern mehr annehmen. Das betrifft vor allem den Wertpapierhandel. Bei Kryptowährungen basiert die Kalkulation ohnehin meist auf eigenen Spreads, sodass kurzfristig keine großen Änderungen zu erwarten sind.

Kann ich bei einem Krypto-Broker auch Aktien handeln?

Bei sieben der acht verglichenen Anbieter ja — der Kryptohandel ist dort in ein reguläres Wertpapierdepot integriert. Bitpanda bietet ebenfalls Aktien und ETFs an, allerdings als eigene Plattform und nicht als klassisches deutsches Depot.

Warum stellen zwei Broker unterschiedliche Kurse?

Weil der Preis bei Kryptowährungen nicht an einer Börse entsteht, sondern vom Anbieter oder einem angebundenen Market Maker gestellt wird. Die Differenz ist Teil Ihrer realen Kosten und taucht in keinem Gebührenverzeichnis auf. Ein Vergleich zweier Ordermasken zur selben Zeit macht sie sichtbar.

Worauf muss ich im Preisverzeichnis besonders achten?

Auf die Beschreibung des Spreads, auf Schwellenwerte wie „ab 500 Euro“, auf die Kosten beim Verkauf, auf Verwahrentgelte, auf die verfügbaren Ordertypen und darauf, ob für Sparpläne andere Sätze gelten als für Einzelkäufe.

Spielt die Zahl der Handelsplätze bei Krypto eine Rolle?

Nein, bei Kryptowährungen gibt es bei allen acht Anbietern genau einen Ausführungsweg. Für den Wertpapierteil des Depots ist sie dagegen erheblich: Traders Place bietet rund 40 Handelsplätze, finanzen.net ZERO nur einen.

Wann sollte ich eine große Order splitten?

Bei fünfstelligen Beträgen kann die Aufteilung auf mehrere Tranchen den Durchschnittskurs verbessern, weil große Einzelorders den gestellten Spread stärker belasten. Kombiniert mit handelsstarken Zeiten zwischen 14:30 und 17:30 Uhr lässt sich damit spürbar sparen.

Broker auswählen und Depot eröffnen

Direkt zum Anbieter Ihrer Wahl — Eröffnung in rund zehn Minuten.