justTRADE war 2019 der erste deutsche Neobroker, der echte Kryptowährungen direkt ins Wertpapierdepot geholt hat — Jahre bevor Trade Republic oder Scalable Capital nachzogen. Hinter der Marke steht ein Frankfurter Fintech, abgewickelt wird über die Sutor Bank. Der Vorsprung als First Mover ist bis heute spürbar: Kein anderer Anbieter in diesem Vergleich kombiniert einen so niedrigen Krypto-Preis mit Sparplan, Staking und einer dreistelligen Coin-Auswahl.
Die Rechnung ist schnell gemacht. Bei justTRADE zahlen Sie für einen Bitcoin-Kauf über 1.000 Euro rund 3 Euro. Bei Bitpanda sind es im Standardmodus rund 28 Euro. Das ist ein Faktor von mehr als neun — für dasselbe wirtschaftliche Ergebnis.
Was kostet der Kryptohandel bei justTRADE?
justTRADE berechnet für Kryptowährungen 0,125 Prozent Orderprovision zuzüglich eines Mindestspreads von 0,175 Prozent — zusammen also rund 0,30 Prozent des Ordervolumens. Bei 1.000 Euro entspricht das etwa 3 Euro. Es gibt kein Mindestordervolumen, keine Depotgebühr, kein Verwahrentgelt und keinen Mindermengenzuschlag. Sparpläne und Staking sind gebührenfrei.
Damit ist justTRADE der günstigste Anbieter im gesamten Vergleich, und zwar unabhängig von der Ordergröße. Genau das unterscheidet ihn von Traders Place und finanzen.net ZERO: Deren Nullgebühr-Modell greift erst ab 500 Euro, während justTRADE auch bei 20 Euro denselben Prozentsatz berechnet. Für Sparplananleger und alle, die in kleinen Schritten akkumulieren, ist das der entscheidende Unterschied.
| Position | Kosten |
|---|---|
| Depotführung | 0,00 € |
| Krypto-Orderprovision | 0,125 % |
| Mindestspread Krypto | ab 0,175 % |
| Gesamtkosten typisch | ≈ 0,30 % |
| Kosten je 1.000 € Order | ≈ 3,00 € |
| Mindestordervolumen Krypto | keines |
| Krypto-Sparplan | ab 25 €, gebührenfrei |
| Staking | verfügbar, gebührenfrei |
| Verwahrentgelt | 0,00 € |
| Wertpapierorder | 0,00 € + 1,00 € Fremdkosten |
Ein Hinweis zur Einordnung: Viele ältere Testberichte behaupten, justTRADE sei „ab 500 Euro kostenlos“. Dieses Modell wurde im Juni 2023 abgeschafft. Seitdem fällt bei jedem börslichen Wertpapiertrade 1 Euro Fremdkosten an, dafür ist das Mindestordervolumen weggefallen. Für Kryptowährungen gilt die Fremdkostenpauschale nicht.
Welche Kryptowährungen bietet justTRADE an?
Bei justTRADE sind über 65 Kryptowährungen handelbar — die breiteste Auswahl unter den klassischen deutschen Neobrokern. Neben Bitcoin und Ethereum finden Sie Solana, Cardano, XRP, Polkadot, Chainlink, Avalanche, Uniswap, Aave, Algorand, Stellar, Litecoin, Bitcoin Cash, Dogecoin, Polygon und viele weitere. Der Handel läuft rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche, während Wertpapiere nur zwischen 7:30 und 23:00 Uhr gehandelt werden können.
Für sehr kleine oder spekulative Projekte ist die Auswahl trotzdem begrenzt — wer den nächsten Micro-Cap sucht, braucht eine spezialisierte Börse. Für ein durchdachtes Krypto-Portfolio aus etablierten Werten reichen 65 Coins vollkommen aus.
Gibt es bei justTRADE einen Krypto-Sparplan?
Ja — und das ist eines der stärksten Argumente für justTRADE. Krypto-Sparpläne lassen sich ab 25 Euro einrichten, jederzeit anpassen, pausieren oder beenden. Es fallen keine zusätzlichen Ausführungsgebühren an, nur die üblichen rund 0,30 Prozent. Damit kostet ein Sparplan über 100 Euro monatlich rund 3,60 Euro pro Jahr — bei Smartbroker+ sind es etwa 22,80 Euro.
Sie besparen dabei echte Coins, keine ETPs. Jede monatliche Ausführung startet eine eigene zwölfmonatige Haltefrist. Nach dem FIFO-Prinzip werden beim Verkauf die ältesten Tranchen zuerst herangezogen — ein Sparplan, der seit mehr als einem Jahr läuft, hat also regelmäßig bereits steuerfreie Bestände aufgebaut. Diese Kombination aus Sparplan, niedrigen Kosten und § 23 EStG ist im deutschen Markt schwer zu schlagen. Mehr dazu im Krypto-Sparplan-Vergleich.
Kann man bei justTRADE Krypto staken?
Ja. Für ausgewählte Kryptowährungen bietet justTRADE eine Staking-Funktion an. Sie geben Ihre Bestände flexibel ins Staking und können sie bei Bedarf wieder entnehmen; feste Sperrfristen gibt es nicht. Gebühren fallen dafür nicht an.
Steuerlich sind Staking-Erträge kein Selbstläufer: Sie gelten als sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG und sind bereits beim Zufluss steuerpflichtig — zum Euro-Gegenwert am Tag des Erhalts. Es gilt eine separate Freigrenze von 256 Euro pro Jahr für alle sonstigen Einkünfte zusammen. Für die gestakten Rewards beginnt zudem eine neue eigene Haltefrist ab Erhalt. Die Einzelheiten stehen unter Krypto-Staking in Deutschland.
Wer verwahrt die Coins bei justTRADE?
Die Kryptoverwahrung läuft über die BaFin-lizenzierte Tangany GmbH aus München, die getrennte Wallets je Kunde und Cold-Storage-Verfahren einsetzt. Historisch wurden Bestände über das Bankhaus von der Heydt verwahrt; die Infrastruktur wurde inzwischen umgestellt. In beiden Fällen gilt: Die Coins sind vom Firmenvermögen getrennt und im Insolvenzfall geschützt.
Die Apps für iOS und Android setzen auf biometrische Anmeldung sowie Zwei-Faktor-Authentifizierung per TAN für Trades. Die Server stehen in Deutschland, der Betrieb ist DSGVO-konform. Bekannte Datenschutzvorfälle gibt es nicht.
Wie bei allen deutschen Depotanbietern gilt: Kryptowerte fallen nicht unter die gesetzliche Einlagensicherung. Das ist kein Mangel von justTRADE, sondern EU-weiter Standard. Euro-Guthaben auf dem Verrechnungskonto sind bis 100.000 Euro geschützt.
Wie wirkt sich das PFOF-Verbot auf justTRADE aus?
Seit dem 1. Juli 2026 dürfen Broker EU-weit keine Rückvergütungen mehr von Market Makern annehmen. Für Neobroker, deren Modell auf Payment for Order Flow aufgebaut war, ist das ein struktureller Einschnitt. Scalable Capital hat mit der eigenen Börse EIX vorgesorgt, Trade Republic betreibt seit Januar 2026 ein eigenes Handelssystem, Smartbroker+ erklärte, dass sich für Kunden nichts ändert.
Von justTRADE liegt eine belastbare öffentliche Ansage bislang nicht vor; die Preisseite zeigt weiterhin das bekannte Modell. Realistisch sind mittelfristig entweder etwas höhere Ordergebühren oder breitere Spreads. Wichtig für Sie: Das betrifft in erster Linie den Wertpapierhandel. Die Krypto-Konditionen basieren nicht auf PFOF, sondern auf einer eigenen Provisions- und Spread-Kalkulation. Ein unmittelbarer Effekt auf die 0,30 Prozent im Kryptobereich ist daher nicht zu erwarten. Hintergründe im Krypto-Broker-Vergleich.
justTRADE gegen die Konkurrenz rechnen
Der Vergleichsrechner zeigt tagesaktuelle Konditionen aller acht Anbieter — inklusive laufender Neukundenaktionen und Prämien.
Für wen lohnt sich justTRADE?
Dafür spricht
- Günstigster Anbieter im Vergleich: rund 0,30 % Gesamtkosten
- Kein Mindestordervolumen und kein Mindermengenzuschlag
- Über 65 echte Kryptowährungen
- Krypto-Sparplan ab 25 €, gebührenfrei
- Staking ohne Sperrfrist und ohne Gebühr
- Kostenlose Depotführung, kein Verwahrentgelt
- Aktien, ETFs, Derivate und Krypto in einem Depot
- BaFin-lizenzierte Verwahrung, deutsche Server
Dagegen spricht
- Keine Auszahlung auf eine externe Wallet
- Nur drei Wertpapier-Handelsplätze (LS Exchange, Quotrix, Tradegate)
- Keine Zinsen auf Guthaben im Verrechnungskonto
- 1 € Fremdkosten je börslichem Wertpapiertrade
- Zukünftiges Preismodell nach dem PFOF-Verbot noch nicht kommuniziert
- Kein Angebot in Österreich
justTRADE ist die richtige Wahl, wenn Krypto einen echten Schwerpunkt in Ihrem Portfolio bildet und Sie günstig, regelmäßig und steuerlich optimal in echte Coins investieren wollen. Für Sparplananleger ist der Anbieter aus Kostensicht praktisch konkurrenzlos.
justTRADE ist nicht die richtige Wahl, wenn Sie Coins in Selbstverwahrung überführen, an internationalen Börsen handeln oder Zinsen auf nicht investiertes Guthaben erhalten möchten.
justTRADE im Vergleich zu den Alternativen
| Kriterium | justTRADE | flatex | Smartbroker+ | Bitpanda |
|---|---|---|---|---|
| Kosten je 1.000 € Order | ≈ 3,00 € | ≈ 6,00 € | ≈ 9,00 € | ≈ 27,90 € |
| Coins | 65+ | 25 | 41 | 650+ |
| Sparplan (echte Coins) | ab 25 € | nein | ab 0,01 € | ab 1 € |
| Staking | ja | nein | nein | ja |
| Wallet-Auszahlung | nein | nein | nein | ja |
| Mindestorder | keine | 1 € | 1 € Zuschlag < 500 € | 1 € |
Fazit zum justTRADE Krypto-Depot
justTRADE gewinnt diesen Vergleich in der wichtigsten Disziplin: den Kosten. Rund 0,30 Prozent Gesamtbelastung sind ein Wert, den im deutschen Depotmarkt niemand unterbietet — und anders als bei Traders Place oder finanzen.net ZERO gilt er ab dem ersten Euro. Dass zusätzlich ein gebührenfreier Sparplan und Staking angeboten werden, macht das Angebot für langfristige Anleger rund.
Die Einschränkungen sind bekannt und für die meisten Nutzer verkraftbar: keine Wallet-Auszahlung, wenige Wertpapierbörsen, keine Guthabenverzinsung. Wer diese Punkte nicht braucht, bekommt bei justTRADE das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Markt. Unsere Gesamteinschätzung finden Sie unter Bestes Krypto-Depot 2026.
Wie setzt sich der Preis bei justTRADE genau zusammen?
Die 0,30 Prozent bestehen aus zwei Komponenten, die getrennt ausgewiesen werden: 0,125 Prozent Orderprovision und ein Mindestspread ab 0,175 Prozent. Der Spread ist marktabhängig und kann bei weniger liquiden Coins oder in Phasen hoher Volatilität über dem Mindestwert liegen.
| Ordervolumen | Provision 0,125 % | Spread ab 0,175 % | Gesamtkosten | Quote |
|---|---|---|---|---|
| 25 € | 0,03 € | 0,04 € | 0,07 € | 0,30 % |
| 100 € | 0,13 € | 0,18 € | 0,30 € | 0,30 % |
| 500 € | 0,63 € | 0,88 € | 1,50 € | 0,30 % |
| 1.000 € | 1,25 € | 1,75 € | 3,00 € | 0,30 % |
| 10.000 € | 12,50 € | 17,50 € | 30,00 € | 0,30 % |
Der entscheidende Unterschied zu Traders Place, Smartbroker+ und finanzen.net ZERO liegt in der Linearität: Die Kostenquote bleibt über alle Ordergrößen konstant. Es gibt keine Schwelle, unterhalb derer es unverhältnismäßig teuer wird. Genau deshalb ist justTRADE für Sparplananleger und Kleinbeträge die klar überlegene Wahl — bei 25 Euro Ordervolumen zahlen Sie 7 Cent, bei Traders Place wären es 1,25 Euro.
Bei sehr großen Orders kehrt sich der Vorteil nicht um, wird aber kleiner: Ab etwa 3.000 Euro liegen die absoluten Beträge in ähnlichen Größenordnungen wie bei spreadbasierten Anbietern zu handelsstarken Zeiten. Für Einmalanlagen im fünfstelligen Bereich lohnt daher ein direkter Vergleich der tatsächlich gestellten Spreads.
Wie funktioniert die justTRADE-App im Alltag?
justTRADE bietet Apps für iOS und Android sowie eine Weboberfläche. Die Bedienung ist bewusst schlank gehalten: Watchlist, Ordermaske, Depotübersicht und Sparplanverwaltung. Der Anmeldung erfolgt biometrisch, Orders werden per TAN bestätigt.
Zwei Punkte, die im Alltag zählen. Erstens wird der effektive Preis inklusive Spread vor der Orderfreigabe angezeigt — Sie sehen also, was Sie tatsächlich zahlen, nicht nur die Provision. Zweitens lassen sich Sparpläne vollständig mobil anlegen, ändern und pausieren, ohne Umweg über das Webinterface.
Was fehlt: tiefere Analysewerkzeuge, umfangreiche Charts und Research-Inhalte. Wer Kursanalysen und Fundamentaldaten im Broker erwartet, wird bei Scalable Capital oder finanzen.net ZERO besser bedient. Der App-Vergleich aller Anbieter steht unter Krypto-App-Vergleich.
Was bietet justTRADE im Wertpapierbereich?
Neben Kryptowährungen handeln Sie bei justTRADE Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen und Derivate. Allerdings über nur drei Handelsplätze: LS Exchange, Quotrix und Tradegate. Für die meisten Privatanleger reicht das, weil dort praktisch alle gängigen deutschen und internationalen Werte gelistet sind. Wer gezielt an Auslandsbörsen ordern will, findet bei Traders Place mit rund 40 Handelsplätzen deutlich mehr.
Beim Wertpapierhandel fällt seit Juni 2023 pro börslicher Order 1 Euro Fremdkosten an. Das Mindestordervolumen von früher 500 Euro ist im Gegenzug entfallen. Für Kryptowährungen gilt diese Pauschale ausdrücklich nicht — dort bleibt es bei Provision plus Spread.
Wie gut ist der Support bei justTRADE?
justTRADE bietet deutschsprachigen Support per E-Mail und Telefon sowie ein Hilfecenter mit Anleitungen. Als vergleichsweise kleines Fintech ist die Personaldecke schmaler als bei flatexDEGIRO oder Scalable Capital; in Phasen hoher Marktbewegung kann es zu Wartezeiten kommen.
Der Betrieb erfolgt über die Sutor Bank, die Server stehen in Deutschland, und die Verarbeitung ist DSGVO-konform. Bekannte Datenschutzvorfälle oder aufsichtsrechtliche Beanstandungen sind nicht dokumentiert.
Für welche Strategien eignet sich justTRADE?
| Strategie | Eignung | Begründung |
|---|---|---|
| Monatlicher Krypto-Sparplan | hervorragend | rund 3,60 € Jahreskosten bei 100 € Rate |
| Kleinbeträge unter 100 € | hervorragend | kein Mindestvolumen, keine Fixkosten |
| Buy-and-Hold echter Coins | hervorragend | niedrigste Kosten, § 23 EStG anwendbar |
| Staking-Erträge erzielen | gut | gebührenfrei, keine Sperrfrist |
| Breite Altcoin-Streuung | solide | über 65 Coins, aber keine Micro-Caps |
| Selbstverwahrung auf Hardware-Wallet | ungeeignet | kein externer Transfer möglich |
| Handel an Auslandsbörsen | ungeeignet | nur drei Handelsplätze |
| Zinsen auf Cash-Bestand | ungeeignet | keine Guthabenverzinsung |
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Häufige Fragen
Was kostet ein Krypto-Depot bei justTRADE?
Die Depotführung ist kostenlos. Für Kryptowährungen berechnet justTRADE 0,125 Prozent Orderprovision plus einen Mindestspread von 0,175 Prozent, zusammen rund 0,30 Prozent. Bei 1.000 Euro sind das etwa 3 Euro. Sparpläne und Staking sind gebührenfrei.
Wie viele Kryptowährungen bietet justTRADE?
Über 65 echte Kryptowährungen, darunter Bitcoin, Ethereum, Solana, XRP, Cardano, Polkadot, Chainlink, Avalanche und Dogecoin. Der Handel ist rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche möglich.
Gibt es bei justTRADE einen Bitcoin-Sparplan?
Ja. Krypto-Sparpläne sind ab 25 Euro möglich, gebührenfrei in der Ausführung und jederzeit anpassbar oder pausierbar. Bespart werden echte Coins, sodass je Tranche die einjährige Haltefrist nach § 23 EStG läuft.
Kann ich bei justTRADE Kryptowährungen staken?
Ja, für ausgewählte Coins. Das Staking ist flexibel ohne Sperrfrist und kostenlos. Beachten Sie, dass Staking-Erträge bereits beim Zufluss steuerpflichtig sind; es gilt eine Freigrenze von 256 Euro pro Jahr.
Kann ich Coins von justTRADE auf eine eigene Wallet senden?
Nein. Ein Transfer auf eine externe Wallet ist nicht möglich. Die Bestände bleiben beim lizenzierten Verwahrer, bis Sie verkaufen.
Ist justTRADE seriös und sicher?
justTRADE ist ein deutsches Fintech mit Sitz in Frankfurt, abgewickelt über die Sutor Bank und beaufsichtigt von der BaFin. Die Kryptoverwahrung erfolgt über die BaFin-lizenzierte Tangany GmbH mit getrennten Wallets und Cold Storage. Euro-Guthaben sind bis 100.000 Euro gesichert.
Stimmt es, dass justTRADE ab 500 Euro kostenlos ist?
Nein, dieses Modell wurde im Juni 2023 abgeschafft. Seitdem fällt bei börslichen Wertpapiertrades 1 Euro Fremdkosten an, dafür gibt es kein Mindestordervolumen mehr. Für Kryptowährungen gilt die Fremdkostenpauschale nicht. Ältere Testberichte sind an diesem Punkt veraltet.
Ändert das PFOF-Verbot die Gebühren bei justTRADE?
Das Verbot gilt seit dem 1. Juli 2026 und betrifft vor allem den Wertpapierhandel. Eine offizielle Ankündigung zu Preisanpassungen liegt bislang nicht vor. Die Krypto-Konditionen basieren nicht auf Rückvergütungen, weshalb dort kurzfristig keine Änderung zu erwarten ist.
justTRADE oder Bitpanda — was ist besser?
Bei den Kosten gewinnt justTRADE klar: rund 3 Euro statt rund 28 Euro je 1.000-Euro-Order. Bitpanda punktet mit über 650 Coins, Wallet-Auszahlung und einer sehr einfachen App. Wer Bitcoin und große Altcoins günstig akkumulieren will, nimmt justTRADE; wer breite Altcoin-Auswahl und Selbstverwahrung braucht, nimmt Bitpanda.
Bleibt die Kostenquote bei justTRADE über alle Ordergrößen gleich?
Ja, das ist der zentrale Vorteil. Es gibt keine Mindestordergröße und keine Schwelle, ab der Fixkosten überproportional wirken. Bei 25 Euro Ordervolumen zahlen Sie rund 7 Cent, bei 1.000 Euro rund 3 Euro — jeweils 0,30 Prozent.
Zeigt justTRADE den Spread vor der Order an?
Ja. Der effektive Preis inklusive Spread wird vor der Orderfreigabe ausgewiesen, sodass Sie Ihre tatsächlichen Kosten kennen, bevor Sie bestätigen — nicht erst auf der Abrechnung.
Wie viele Handelsplätze bietet justTRADE für Wertpapiere?
Drei: LS Exchange, Quotrix und Tradegate. Für die meisten Privatanleger reicht das aus, weil dort die gängigen Werte gelistet sind. Wer gezielt an Auslandsbörsen ordern möchte, braucht einen anderen Anbieter.
Fällt die 1-Euro-Fremdkostenpauschale auch bei Krypto an?
Nein. Die seit Juni 2023 geltende Pauschale von 1 Euro pro börslicher Order betrifft ausschließlich den Wertpapierhandel. Für Kryptowährungen bleibt es bei Provision plus Spread.
Wer betreibt justTRADE?
justTRADE ist ein Frankfurter Fintech, das über die Sutor Bank abwickelt und der BaFin-Aufsicht untersteht. Die Kryptoverwahrung erfolgt über die BaFin-lizenzierte Tangany GmbH. Die Server stehen in Deutschland.